Forum


Warning: Illegal string offset 'signature' in /home3/tomi90/public_html/christliche-forum.de/wp-content/plugins/mingle-forum/wpf.class.php on line 915

Warning: Illegal string offset 'signature' in /home3/tomi90/public_html/christliche-forum.de/wp-content/plugins/mingle-forum/wpf.class.php on line 915

Herzlich Willkommen im Forum!

Hier im Forum darfst du über alles Mögliche schreiben. Wenn du Fragen hast oder auf eine Frage eines Benutzers eine Antwort hast, darfst du diese gerne hier weitergeben. Wir freuen uns darauf.

DasChristlicheForum Team

Willkommen Gast 

Infos ein-/ausblenden

Willkommen Gast! Um Beiträge zu verfassen musst Du registriert sein.





Seiten: [1]
Autor Thema:whence cometh evil
Gast
Neuling
Beiträge: 1
Permalink
Beitrag whence cometh evil
am January 22, 2014, 18:36
Zitat

Das Rätsel von Epikur ist ein philosophischer Klassiker und ich hätte gern gewusst wie ihr darauf reagiert.

Wenn Gott willlens ist das Böse zu verhindern, aber nicht fähig, dann ist er nicht allmächtig.

Wenn er fähig sein sollte aber nicht willens, dann ist er bösartig.

Wenn er sowohl fähig als auch willens sein sollte, woher kommt dann das Böse?

Ist Gott weder fähig noch willens, warum sollten wir ihn dann Gott nennen?

Gast
Neuling
Beiträge: 1
Permalink
Beitrag Re: whence cometh evil
am May 2, 2014, 17:07
Zitat

Antwort
Nehmen wir an, ein Mensch sieht etwas Böses kommen und könnte es verhindern, so er wöllte, so hat er zwei Handlungsoptionen:
1) es verhindern
2) es zulassen
Da die erste Option besser ist als die zweite, wird ein guter Mensch gut die erster wählen und ein schlechter die zweite.

Einem allmächtigen Gott steht eine dritte Option zur Verfügung, die wir Menschen (meist) nicht haben:
3) Das Böse zulassen und in einer Weise bearbeiten, dass es zum Guten dient; d.h. geschehenes Böses ins Gute zu verkehren.
Ist Gott gut, wird er in seinem Handeln stets die bessere Option wählen. Nun scheint, diese dritte Option besser zu sein als die erste. Daher wählt Gott sie.

Illustrierende Geschichte
Ein Vater hat eine teure Vase. Sie zu zerstören ist böse. Er hat ein Kind, dem er verboten hat die Vase zu zerstören. Er sieht, wie das Kind dabei ist aus Unachtsamkeit die Vase zu zerstören. Er muss sich zwischen folgenden Möglichkeiten entscheiden:
1) Er die Zerstörung der Vase. Sein Kind erfährt dadurch nicht, was es heißt eine Vase zu zerstören und wird um diese Erfahrung zeitlebens beraubt.
2) Er lässt es zu. Das Kind macht die Erfahrung, was es heißt eine Vase zu zerstören. Dieser Zugewinn an Erkenntnis ist gut. Dafür ist die Vase zerstört.

Ist besagter Vater allmächtiger, so hat er eine dritte Option:
3) Er lässt das Kind die Vase zerstören. Das Kind erfährt, was es heißt eine Vase zu zerstören. Er stellt die Vase in ihrem ursprünglichen Zustand wieder her.

Biblischer Beleg
„Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.“ (Röm 8,28)
 Alles, auch das Böse, muss am Ende zum Guten mitwirken - zumindest für die, die zu Gott gehören. Das zeigt, dass Gott grundsätzlich als fähig zu denken ist, das Böse ins Gute zu verkehren. Eben ganz anders, als wir Menschen, die wir Permanent das Gute, das uns der Schöpfer gegeben hat, ins Böse verkehren.

Antwort kurz
Der gute Gott lässt das Böse zu, weil eine Welt - in der Gesamtsumme ihres Verlaufs, nicht in der Momentaufnahme vor der entsprechenden Bearbeitung des Bösen -, in der er das Böse zum Guten mitnutzt, besser ist als eine Welt ganz ohne Böses. Das wird spätestens in der Ewigkeit so sein.

p.S.: Besuch mich auf meinem Blog: http://kreuz-ins-herz.blogspot.de/

😉

DerPhiloso-
ph
Neuling
Beiträge: 2
Permalink
Beitrag Re: whence cometh evil
am May 21, 2014, 16:44
Zitat

Wenn Gott allmächtig ist, warum geht es uns dann manchmal schlecht?
Würde er gerne eingreifen aber er kann es nicht? Dann wäre er nicht allmächtig und damit auch nicht Gott.
Kann er eingreifen und tut es auch? Warum gibt es dann das Leid in der Welt? Vielleicht greift Gott ein und hat Katastrophen verhindert, von denen wir gar nichts wussten, weil sie eben nicht eingetreten sind, weil Gott sie nicht zulässt. Aber wieso macht er das nicht mit allem Leid? Dazu muss man verstehen, woher das Leid kommt. Leid wird häufig dadurch verursacht, dass andere Menschen uns Leid antun. Natürlich passiert es manchmal, dass diese das gar nicht bewusst oder mit Absicht tun. Aber meistens ist genau das der Fall. Weil Menschen anderen Menschen schaden, müssen die Geschädigten leiden. Da stellt sich doch die Frage, warum Gott es den bösen Menschen überhaupt erlaubt böse zu sein. Was wäre wenn er es nicht tun würde? Dann wären wir alle Roboter die immer um die Kirche laufen und den ganzen Tag Hallelujah rufen. Aber das wollte Gott nicht. Er wollte dass wir frei sind. Er hat uns einen freien Willen gegeben. Wir können uns frei entscheiden. Für das Gute und für das Böse. Aber wenn wir uns für das Böse entscheiden dann können wir Gott nicht für die Folgen unseres Handelns verantwortlich machen. Leid ist der Preis unserer Freiheit.
Aber natürlich gibt es auch Leid, das, oberflächlich gesehen, nicht von Menschenhand verursacht wird. Tsunamis, Flutkatastrophen, Hungersnöte... Zunächst einmal gehen einige Forscher davon aus, dass auch diese Katastrophen durch die Schuld von Menschen geschehen. Und zwar durch den Klimawandel, den wir Menschen uns selbst zuzuschreiben haben. Zu den Hungersnöten: Kein Mensch muss hungern! Es gibt genug Nahrung für alle auf diesem Planeten. Aber wir bekommen die gerechte Verteilung nicht auf die Reihe. Menschen sterben weil wir im Westen Berge an Essen vernichten nur um die Preise stabil zu halten (durch ein Überangebot an Nahrung würden die Preise sinken). Wir lassen Nahrung verschimmeln, wir schmeißen Lebensmittel weg. Und knapp 900 Millionen Menschen gehen mit Hunger ins Bett. Wie krank, wie kaputt ist diese Welt eigentlich???

Die Lösung der Frage nach dem Leid ist also folgende: Unser allmächtiger Gott kann eingreifen aber er tut es nicht. Auf jeden Fall nicht vordergründig. Natürlich kann Gott im Hintergrund Fäden ziehen um Schlimmeres zu verhindern, er kann Leute dazu motivieren anderen zu helfen. Aber zunächst einmal greift er nicht so ein, dass man es sehen könnte. Er vertraut uns, dass wir das selbst in die Hand bekommen.
Doch: Denen die leiden steht er bei. Er schenkt zu Lebzeiten Trost und er gibt Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod. Er verspricht all denen die durch seinen Sohn von aller Schuld erlöst sind, dass sie in der Ewigkeit kein Leid mehr erleiden müssen: Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde verging, und das Meer ist nicht mehr. Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabfahren, bereitet als eine geschmückte Braut ihrem Mann. Und ich hörte eine große Stimme von dem Stuhl, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Stuhl saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiß! Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will den Durstigen geben von dem Brunnen des lebendigen Wassers umsonst.(Offenbarung 21 Verse 1-6)

Quelle: http://warum-leben-wir-eigentlich.forumprofi.de/thema-anzeigen-wieso-laesst-gott-das-leid-in-der-welt-zu-t4.html#172

Seiten: [1]
Mingle Forum by cartpauj
Version: 1.0.34; Die Seite wurde geladen in: 0.035 Sekunden.