Meine liebste Mama

Dieser Text ist für die Mama gewidmet. Derjenige, der weiß, was Mütter für ihre Kinder getan haben, der weiß diesen Text sehr zu schätzen.

Meine liebste Mama

Mutter, ich widme diesen Text für dich, ganz allein – für deine Person.
Denn sogar vor meiner Geburt wolltest du mich schon.
Ich bin in dir aufgewachsen, du hast mich dabei ernährt.
War in dir sicher und geborgen und du hast mich mit Sicherheit zu dein allerliebstes erklärt.
Dann endlich kam ich und blickte in das Licht der Welt
und ich bin mir sicher, dass Mutter mich niemals weggeben würde – auch nicht für viel Geld.

 

Ich war so hilflos und so klein, doch Du ließt mich nie allein.
Und standest mitten in der Nacht auf, fing ich mal an zu schreien.
Du hast mich zärtlich gestillt und mich dabei mit liebe angesehen.
Und ich glaube du konntest mich schon als Baby sehr gut verstehen.
Ich wuchs auf in deiner Liebe und Geborgenheit.
Brachte dir Freude, viel Kummer und viel Lied.
Und jeder Tag war eine neue Herausforderung für dich.
Doch du hast dir trotzdem viel Zeit genommen für mich.

 

Dann kam ein erstes, sorg freies lächeln – mein erstes Greifen nach manchen Sachen.
Und als ich dann ein Zahn nach dem anderen bekam,
Mutter – wie oft musstest du da an meiner Wiege wachen?
Fieber und Krankheit, halt alles was dazu gehört.
Wie oft hab ich dich deswegen im Schlaf gestört.
Doch auch in der Nacht hast du für mich gesorgt.
Hast nach mir gesehen und mich mit all deiner Liebe versorgt.

 

Ich wurde größer und nur an deiner vertrauten Hand tat ich den ersten Schritt.
Es musste dir unheimlich gefreut haben, denn ich machte sehr behutsam jeden Tritt.
Diese Zeit musste für dich unvergessen geblieben sein,
denn mit jedem Monat kamen neue Ereignisse hinein.
Meine Kinderjahre hast du mit mir verbracht,
hast mich getröstet dann war alles sofort wieder gut und wir haben miteinander gelacht.

 

Du konntest mir sehr viel Mut machen in allen Dingen,
konntest mit mir fröhlich sein und mit mir singen.
Du hast mich jeden Tag begleitet auf meinem Lebensweg.
Und hast dadurch sehr meinen Charakter geprägt.
Du hast mir einiges Verboten, dann war ich auf dich sauer.
Später verstand ich deinen Standpunkt genauer
und schämte mich dafür, dass ich so war – doch du hast mir alles verzeihen können
– und zwar ohne Kommentar.

 

Mutter, du hast für mich unendlich viel getan,
damit ich gut und glücklich ohne Sorgen leben kann.
An meinem ersten Schultag hast du mich begleitet, warst mit mir aufgeregt.
Und hast dich mit mir gefreut – hast alles so wunderbar vorbereitet.
Du hast dich immer sehr gut in mir hineinversetzt.
Hast mit mir in Ruhe gelernt und mich auf keinen Fall gehetzt.
Alles, was ich nicht konnte hast du mir beigebracht.
Hast mir bei den Hausaufgaben geholfen, hast mit nachgedacht.
Du warst immer da, wenn ich all meine kleinen Sorgen dir dringend erzählen musste.
Denn wirklich alles wollte ich dir sofort sagen was ich gerade wusste.

 

In meinem Leben du hast sehr viele Maßstäbe gesetzt.
Dadurch fühlte ich mich manchmal verletzt, doch ich wusste,
es war immer wieder notwendig für mein weiteres Leben – danke Mutter.
Du hast mir sehr viel mitgegeben.
Du zeigtest mir den echten wahren Weg, der nur allein zu den Herrn Jesus geht.
Hast mir viel erzählt von Jesus und Gott dem Vater, der im Himmel wohnt.
Hast mich gelehrt, dass dieser Weg sich wirklich lohnt.

 

Als ich dann größer wurde und mich entschieden habe mit Jesus zu gehen,
Mutter – auf deinem Gesicht konnte ich eine unsagbare Freude sehen.
Denn mir war schon immer klar, dass diese Entscheidung dir sehr wichtig war.
In dieser Zeit, vor allem in der Jugendzeit warst du meine vertraute.
Ich konnte dir alles sagen was mich freute, was mich umhaute,
hast mir geholfen einiges zu verstehen und schon konnte das Leben wieder weiter gehen.

 

Wir haben sehr viel gesungen in dieser Zeit.
Alles habe ich mit dir geteilt – freut und leid.
Mutter, du hast dich so gut um mich gekümmert und mir unendlich viel gegeben.
Doch du hast nichts zurück verlangt – denn dein Lohn war mein Leben.
Ich weiß, dass deine Gebete mich durch mein ganzes Leben tragen.
Dafür Mutter möchte ich dir DANKE sagen.

1 Kommentar

  1. engel99

    Und doch werden einige, die das 5. Gebot respektieren, „Du sollst Deinen Vater und Deine Mutter ehren“, hier in Deutschland strafrechtlich verfolgt, gesteinigt, totgeschwiegen, ausgelacht, verhöhnt und verspottet. Leider zähle ich zu diesen. Daran wird sich wohl auch nichts mehr ändern.

Schreibe einen Kommentar