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Feb 06

Warum lässt Gott das zu?

Sicherlich hat sich jeder schon mal die Frage gestellt wieso Gott all das Böse zulässt. Wieso passieren so viele Unfälle? Wieso hat der ungläubige Mensch mehr Glück im Leben als der gläubige?

Das folgende Dialog hilft dir hoffentlich mehr zu verstehen.

 

ICH: Gott, ich kann dir mal eine Frage stellen?

GOTT: Sicher.

ICH: Versprich mir, dass Du nicht sauer wirst?

GOTT: Ich verspreche es.

ICH: Warum hast du mich heute so oft enttäuscht?

GOTT: Was genau meinst du?

ICH: Nun, ich bin zu spät aufgewacht!

GOTT: Ja.

ICH: Mein Auto ist andauernd nicht gestartet.

GOTT: Okay.

ICH: Mittags machten sie mein Sandwich falsch und ich musste auf das zweite Sandwich warten – ich hasse es, zu warten.

GOTT: Hmmm

ICH: Als ich auf dem Weg nach Hause war, ging mein Handy kaputt, genau zu dem Zeitpunkt, als ich gerade einen Anruf bekam.

GOTT: Alles klar.

ICH: Und zu allem kam noch dazu, dass, als ich nach Hause kam, um meine Füße in mein neues Fußmassagegerät zu stecken, um zu genießen und entspannen. Aber das Gerät funktionierte einfach nicht!
Nichts ging heute richtig und gut! Warum hast Du das zugelassen?

GOTT: Lass mich mal sehen…

Der Todesengel war heute Morgen an deinem Bett und ich habe meinen Engel zu dir gesandt, dass er für dein Leben kämpft. Und ließ dich währenddessen schlafen…

ICH (demütig): Oh!

GOTT: Dann habe ich zugelassen, dass dein Wagen nicht gestartet ist, weil ein betrunkener Autofahrer unterwegs war genau auf deiner Strecke und du ihm dann nicht begegnet bist, weil du später gefahren bist.

ICH: (schämte mich)

GOTT: Die erste Person, die Ihr Sandwich heute gemacht hat, war krank und ich wollte nicht, dass du die Krankheit bekommst, die sie hatte. Ich wusste, du kannst es dir nicht leisten, krank zu werden und nicht zur Arbeit zu kommen.

ICH (verlegen): Okay

GOTT: Das Telefon war kaputt, weil die Person, die dich anrief, ein falsches Zeugnis geben würde über das, was du gesagt hättest. Und ich wollte einfach nicht, dass man deine Aussagen verfälscht, so habe ich erst gar nicht das Gespräch zustande kommen lassen.

ICH (leise): Ich sehe, Gott.

GOTT: Oh, und das Fußmassagegerät hatte einen technischen Fehler und hätte alle Sicherungen im Haus durchknallen lassen. Ich dachte, du wolltest lieber nicht den ganzen Abend im Dunkeln sitzen.

ICH: Es tut mir Leid, Gott.

GOTT: Es muss dir nicht leid tun – du musst nur lernen, mir zu vertrauen…in allen Dingen, ob sie nun gut laufen oder schlecht.

ICH: Ich werde dir vertrauen.

GOTT: Und zweifle nicht, dass mein Plan für den Tag immer besser ist als dein Plan.

ICH: Ich will nicht zweifeln, Gott. Und lass mich noch sagen, Gott: Danke für alles heute!

GOTT: Du bist willkommen, mein Kind. Es war nur ein weiterer Tag, dass ich dein Gott bin – und ich liebe es, nach meinen Kindern zu schauen!

Es ist so wunderbar Gott zu vertrauen,in jeder Lebenslage,ich möchte noch so viel lernen….

 

Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr.

Jesaja 55, 8

 

zufrieden zu sein

zufrieden zu sein

1 Kommentar

  1. DerPhilosoph

    Wenn Gott allmächtig ist, warum geht es uns dann manchmal schlecht?
    Würde er gerne eingreifen aber er kann es nicht? Dann wäre er nicht allmächtig und damit auch nicht Gott.
    Kann er eingreifen und tut es auch? Warum gibt es dann das Leid in der Welt? Vielleicht greift Gott ein und hat Katastrophen verhindert, von denen wir gar nichts wussten, weil sie eben nicht eingetreten sind, weil Gott sie nicht zulässt. Aber wieso macht er das nicht mit allem Leid. Dazu muss man verstehen, woher das Leid kommt. Leid wird häufig dadurch verursacht, dass andere Menschen uns Leid antun. Natürlich passiert es manchmal, dass diese das gar nicht bewusst oder mit Absicht tun. Aber meistens ist genau das der Fall. Weil Menschen anderen Menschen schaden, müssen die Geschädigten leiden. Da stellt sich doch die Frage, warum Gott es den bösen Menschen überhaupt erlaubt böse zu sein. Was wäre wenn er es nicht tun würde? Dann wären wir alle Roboter die immer um die Kirche laufen und den ganzen Tag Hallelujah rufen. Aber das wollte Gott nicht. Er wollte dass wir frei sind. Er hat uns einen freien Willen gegeben. Wir können uns frei entscheiden. Für das Gute und für das Böse. Aber wenn wir uns für das Böse entscheiden dann können wir Gott nicht für die Folgen unseres Handelns verantwortlich machen. Leid ist der Preis unserer Freiheit.
    Aber natürlich gibt es auch Leid, das, oberflächlich gesehen, nicht von Menschenhand verursacht wird. Tsunamis, Flutkatastrophen, Hungersnöte… Zunächst einmal gehen einige Forscher davon aus, dass auch diese Katastrophen durch die Schuld von Menschen geschehen. Und zwar durch den Klimawandel, den wir Menschen uns selbst zuzuschreiben haben. Zu den Hungersnöten: Kein Mensch muss hungern! Es gibt genug Nahrung für alle auf diesem Planeten. Aber wir bekommen die gerechte Verteilung nicht auf die Reihe. Menschen sterben weil wir im Westen Berge an Essen vernichten nur um die Preise stabil zu halten (durch ein Überangebot an Nahrung würden die Preise sinken). Wir lassen Nahrung verschimmeln, wir schmeißen Lebensmittel weg. Und knapp 900 Millionen Menschen gehen mit Hunger ins Bett. Wir krank, wie kaputt ist diese Welt eigentlich???
    Die Lösung der Frage nach dem Leid ist also folgende: Unser allmächtiger Gott kann eingreifen aber er tut es nicht. Auf jeden Fall nicht vordergründig. Natürlich kann Gott im Hintergrund Fäden ziehen um Schlimmeres zu verhindern, er kann Leute dazu motivieren anderen zu helfen. Aber zunächst einmal greift er nicht so ein, dass man es sehen könnte. Er vertraut uns, dass wir das selbst in die Hand bekommen.
    Doch: Denen die leiden steht er bei. Er schenkt zu Lebzeiten Trost und er gibt Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod. Er verspricht all denen die durch seinen Sohn von aller Schuld erlöst sind, dass sie in der Ewigkeit kein Leid mehr erleiden müssen: Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde verging, und das Meer ist nicht mehr. Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabfahren, bereitet als eine geschmückte Braut ihrem Mann. Und ich hörte eine große Stimme von dem Stuhl, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Stuhl saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiß! Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will den Durstigen geben von dem Brunnen des lebendigen Wassers umsonst.(Offenbarung 21 Verse 1-6)

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